Tauchen auf Hawaii



Hawaiis Meereswelt bietet Tauchern Unterwasservergnügen auf höchstem Niveau. Dafür verantwortlich sind die herrlichen Felsformationen mit zahlreichen Höhlen und Übergängen, Schiffswracks sowie die bunte Meeresfauna, die eine Vielzahl an verschiedenen Fischen bietet. Ein besonders großes Plus: Aufgrund der exponierten Lage der hawaiianischen Insel sind Großfischbegegnungen immer möglich. Auf allen Inseln sind Tauchschulen ansässig, die sowohl Kurse anbieten, Equipment verleihen und Tauchausflüge veranstalten. Es empfiehlt sich Touren mit dem Boot zu buchen, denn die Möglichkeit zum Tauchen vom Strand aus ist immer stark von den Strömungen und Wellen abhängig.

Maui: Die zweitgrößte Insel gilt als beste Location zum Tauchen, vor allem die Westküste bietet mehr als 40 Tauchplätze. Das Highlight ist der Molokini Crater, der weit über die Grenzen Hawaiis bekannt ist. Das Meeresschutzgebiet vor der gleichnamigen Insel begeistert mit seiner herrlichen Unterwasserlandschaft, bestehend aus faszinierenden Korallenformationen und einer bunten Tierwelt. Vor Maui liegen zudem einige betauchbare Wracks, so wie die künstlich versenkten St. Anthony vor Keawakapu Beach oder die Carthaginian südlich des Ortes Lahaina. Großartige Tauchplätze befinden sich auch am Kaanapali Beach, in der Napili Bay oder der Kapalua Bay.

Oahu: Der beliebteste Tauchspot Oahus ist die Hanauma Bay, die vor allem für ihre grünen Meeresschildkröten bekannt ist. Ebenfalls einen Besuch wert: Kahuna Canyon, Shark's Cove oder Makaha Beach. Vor der Südküste Oahus liegen drei betauchbare Wracks: ein Minensuchboot und ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg sowie ein Öltanker.

Big Island: Die Unterwasserwelt vor Kona ist besonders reich an Fischen und Meerestieren. Ein nicht zu versäumendes Erlebnis ist der beliebte Nachttauchgang mit den Manta-Rochen vor der Kailua Bay. Angelockt durch Flutlicht schweben die riesigen Tiere nur wenige Meter vom Taucher entfernt.
Unterwasseraufnahme vor HawaiiHawaii: Unterwasseraufnahme vor der Insel Lanai
Kauai: Die Insel bietet erstklassige Tauchplätze, sowohl an der Nord- als auch an der Südküste. Besonders beliebt sind Sheraton Caverns, ein eingestürzter Lavatunnel oder Turtle Bluffs mit seinen sandigen Höhlen. Vom Ufer aus sind besonders Tunnels Beach und Anini Beach zu empfehlen. Hier begeistern großartige Riffe sowie eine große Meerestiervielfalt.

Molokai: Unberührte Tauchplätze sind auf Molokai zu finden. Zu den besten Locations zählen Fish Bowl, Fish Rain und Deep Corner. Hier liegt es im Bereich des Möglichen, Großfische wie Bogenstirn-Hammerhaie oder Spinnerdelfine sowie Hawaii-Mönchsrobben zu sehen.

Lanai: Die kleinste der Hauptinseln bietet zwei spektakuläre Tauchplätze: "First and Second Cathedral" und "Fish Rock", ein vulkanischer Trichter mit einer herrlichen Unterwasserwelt. Bei den beiden Kathedralen handelt es sich um Lavahöhlen, die vom einfallenden Licht erstrahlt werden.

Niihau: Südwestlich von Kauai liegt die kleine Insel Niihau, auf der nur rund 250 Menschen leben. Erfahrene Taucher finden hier eine herrliche Unterwasserwelt, allerdings ist der Zutritt streng reglementiert.