Hawaii: Strände



Hawaiis Strände zählen zu den schönsten der Welt. Unzählige Buchten mit weißen, schwarzen oder sogar grünen und roten Sandstränden sowie ganzjährig angenehm warmes Meerwasser machen Hawaii zu einem beliebten Ziel für Erholungsuchende und Wassersportler. Jede Insel hat dabei ihre Highlights: Auf Maui und Big Island begeistern die verschiedenfarbigen Sandstrände, auf Kauai sowie Molokai und Lanai die zahlreichen unberührten Abschnitte und auf Oahu die bekannten Surfstrände und der legendäre Waikiki Beach.

Für Hawaiis Strände spricht die gute Infrastruktur. Selbst viele abgelegene Strandabschnitte sind mit sauberen Toiletten und Duschmöglichkeiten ausgestattet. Die sogenannten "Beach Parks" verfügen meist zusätzlich noch über einen Picknick-Platz mit Grillmöglichkeiten und nur manchmal über Kiosk oder Eisverkäufer. Daher empfiehlt es sich, selbst für Getränke und Verpflegung am Strand zu sorgen. Nicht unwichtig zu wissen: Der Konsum von Alkohol ist am Strand ebenso verboten wie in anderen öffentlichen Einrichtungen unter freiem Himmel.
Waimanalo-Beach auf Oahu, HawaiiHawaii: Der Waimanalo-Beach auf Oahu
Alle Strände der hawaiianischen Inseln sind öffentlich zugänglich, auch jene vor Hotelanlagen oder Privatgebäuden. Manchmal sind diese aber schwer zu finden, denn viele Strände liegen versteckt, entweder hinter wildem Gestrüpp oder hinter direkt am Ufer gelegenen Hotels. Einige Strände sind gar nur durch Hotelanlagen zu erreichen. Urlauber müssen sich dann beim Wachposten anmelden und bekommen dort eine Erlaubnis für den Strandzugang. Um die Suche nach den Traumstränden zu erleichtern, sind diese mit Schildern gekennzeichnet. Leider sehen diese nicht einheitlich aus: Auf Maui etwa zeigen kleine, blaue Schilder, auf Big Island hingegen weiße Schilder mit blauer Schrift den richtigen Weg.

So schön Hawaiis Strände sind, sie bergen auch Gefahren. Die hohe Brandung macht den Inselstaat zwar zu einem Paradies für Wellensurfer, für Schwimmer können die hohen Wellen aber gefährlich werden. Im Winter sind von der starken Brandung alle Küsten betroffen, im Sommer nur jene an den Nord- und Ostküsten. Es gilt, beim Schwimmen und Planschen immer den Ozean und die Brandung im Blick zu haben, denn aus Miniwellen können binnen Sekunden meterhohe Wellen werden. Daher sollten sich Urlauber auch nicht zu nahe am Wasser niederlassen, plötzliche große Wellen können sonst schnell das Hab und Gut ins Wasser abtransportieren. Zudem empfiehlt es sich, an Korallenstränden Badeschuhe zu tragen und niemals zu weit auf das offene Meer hinaus zu schwimmen.